Jan
09

Ja, schaut mal an, mich gibt es noch. 

Ohne große Entschuldigungs-Floskeln (die kennt ihr ja von den letzten Bloglöchern noch zur Genüge) möchte ich dieses Jahr mal wieder aktiver hier werden. Zu berichten gibt es einiges und den Anfang mache ich mit diesem Bild, dass ich für die Schule zeichnen musste. Thema war ‘Interieur’ mit Schwerpunkt ‘Badezimmer’. Gibt Leichteres, aber Augen zu und durch… ok, ich hab gemogelt und hatte die Augen beim Zeichnen auf, aber verratet es keinem. 

Nun ja, Picasso oder van Gogh wird aus mir nicht, aber privat gefällt mir Lichtenstein sowieso besser. Vielleicht widme ich mich dieser speziellen Kunst ja beim nächsten Projekt, aber hier habe ich mich auf Zeichenkarton und Acrylfarben beschränkt.

Dies soll einen Duschkopf im Hintergrund darstellen und vorne seht ihr eine beschlagene Glaswand mit perlenden Wassertropfen.
Hmm, so absolut selbstkritisch, wie ich ja durchaus bin, muss ich mir wohl eingestehen, dass ich an der Tiefenwirkung arbeiten muss. Man erkennt die unterschiedlichen Ebenen nicht und die Wassertropfen hängen erstens scheinbar in der Luft und haben zweitens eine gewisse Ähnlichkeit mit Luftblasen.
Nichts desto trotz bin ich tierisch stolz auf mein Werk. Es ist fast alles frei Hand gezeichnet und mir gefällt vor allem die Struktur der Farbe.

Was sagt ihr denn dazu? Ich hoffe jetzt nur noch ich bekomme es heute einigermaßen schadenfrei zur Schule und bin dann gespannt was meine Lehrerin mir darauf gibt!

Durch Klick auf die Bilder könnt ihr euch eine größere Version anschauen.

Jul
19

Da wir über das Wochenende Besuch hatten und auf Burg Regenstein Ritterspiele waren zog es uns dorthin. Nach tagelangem Regen war uns das Wetter wohlgesonnen.

Jeder, der mal in der Nähe ist, sollte sich die alte Burgruine anschauen.

Zu Wikinger- oder Ritterspielen sind immer tolle Schausteller da. Im April konnte man die Band Fabula und Feuerspucker bewundern, diesmal einen Fakir und ritterliche Schwertkämpfer.
Für das leibliche Wohl ist bei jeder Menge Leckereien immer gesorgt und so gehört das Honigbier schon zum regelmäßigen Muss.

Umso überraschter war ich, als mein Blick etwas Farbenfrohes aus dem Augenwinkel erblickte. Bei genauerem Betrachten entpuppte es sich als Zelt mit Wolle. Magisch angezogen stand ich davor und konnte dann sogar einem Mann beim Spinnen zugucken. Auf seinem Ashford-Rad verzwirnte er gerade Garn. Im Nachhinein ärgert es mich ihn nicht gefragt zu haben ob ich auch mal mein Glück versuchen dürfte.
Im Angebot hatte er von kardierter, gefärbter Wolle über Lacegarn bis hin zu Nadeln alles.

Diese zwei Schätze sind jetzt in meinem Besitz. Links seht ihr Sockenwolle, rechts das Lacegarn ‘Sonnenuntergang’. Aus der SoWo könnte man sogar vier Sneakersocken stricken, so viel ist es.
Ein zusätzlicher Strang Sockenwolle in satten Rottönen wurde bereits an meine Mama verschenkt.

So hat sich der Besuch doch gleich in vielerlei Hinsicht gelohnt und ich habe an diesen Tag immer ein schönes Andenken. 

Jul
15

Es begab sich zu Weihnachten und eine Sauce köchelte auf dem Herd vor sich hin als diese plötzlich explodierte und eine Art Rohrschach-Test an unserer Tapete und jede Menge Fragezeichen über meinem Kopf hinterließ. Hätte ein Ermittler unsere Küche betreten, dann wäre ich schon sehr besorgt womöglich verhaftet zu werden. Eventuell müsste ich sogar in U-Haft bis 100%ig ausgeschlossen werden kann, dass einem potentiellen Opfer wohl kaum Bratensauce durch die Venen fließt. 
Jetzt können die Crime Scene Investigator mir jedenfalls nichts mehr nachweisen, denn dank anhaltendem Testosteronspiegels habe ich mir die Küche im Tapezierwahn vorgenommen – das Endergebnis wäre aber nur halb so schön wenn man nicht die Vorher-Bilder kennt. 

Das fürchterliche GerümpelGewürzregal neben der Tür war mir schon lange ein Dorn im Auge. Wie sehr man es versucht hat, es war keine Ordnung reinzubringen. Deswegen wurde es kurzerhand aussortiert und auf dem Flohmarkt habe ich auch schon einen würdigen Nachfolger gefunden.
Zudem lassen sich bei genauer Betrachtung neben dem Herd ein paar Saucenspuren entdecken. Mir ist noch immer ein Rätsel wie es dazu kommen konnte. 

Im Hintergrund seht ihr übriges die Empore. Neuigkeiten dazu folgen auch in Kürze. Aktuell haben wir noch Besuch weswegen meine Zeit knapp bemessen  und wenig Möglichkeit zum heimwerken vorhanden ist.

Für das Nachher-Ergebnis reicht es dennoch, und diesmal habe ich die Tapete in saucenfreundlicher Farbe gewählt – abwaschbar ist sie auch noch. 

Durch den Blitz wirkt sie heller, doch wie ich es auch bei Tag und Nacht versuche, der richtige Farbton wird nie getroffen. 

Jul
07

Für die Neugierigen unter euch mal eine kleine Sneak Peak.

Morgen werden die Schraubenlöcher verspachtelt und je nachdem wann ich damit fertig bin kann ich eventuell sogar noch mit dem Streichen beginnen.

Ihr erfahrt es auf jeden Fall zuerst. 

Jul
06

Ich weiß ja nicht ob ihr das auch kennt, aber manchmal packt es mich und ich muss etwas bauen. Es übermannt mich dieses Gefühl ich müsste etwas bauen – mit meinen eigenen Händen. Etwas Neues (er)schaffen.
Hätte ich ein Grundstück und das nötige Kleingeld, dann würde ich wahrscheinlich anfangen ein Fundament zu gießen. 

Auf jeden Fall bin ich heute mit meinem Bauplan zum Holzfachhändler meines Vertrauens gefahren und habe mir etwas MDF-Platte zurechtschneiden lassen. Ein guter Draht ist in diesem Fall das A&O, da ich doch recht fisselig-kleine Teile hatte (16 insgesamt).

Tipp: Holzhändler haben öfter Mal kleine Reststücke. Laßt sie euch doch mal zeigen und eventuell ergibt sich dann mit etwas Phantasie was?

Aber nun mal Tacheles. Ich arbeite an einem Blumenständer für den Flur. Ich weiß gar nicht mehr genau wie alles anfing, auf jeden Fall hatten wir letzte Woche auf einmal eine Pflanze zuviel (der Liebste hat einen grünen Daumen und ich kann aktuell nicht mal sagen was es überhaupt ist wobei ich vermute es handelt sich um einen Affenbrotbaum), die keinen Platz mehr fand. Auf dem Boden stehend wirkt sie etwas verloren (trotz knapp 1m Höhe), Licht braucht sie laut Aussage des Hobbygärtners auch nicht viel und so wäre der Flur ein schöner Ort, da dieser doch durch seine verwinkelte Form etwas verwaist wirkt.

So richtige Ergebnisse kann ich euch noch nicht präsentieren, denn ich habe keine passenden Spax-Schrauben im Haus und muss die erst besorgen. Aber ihr könnt schon den zukünftigen Standort und das Material bewundern.


Was für ein Glück, dass für mich ab morgen die Sommerferien beginnen. Ich freue mich total, weil ich mir eine Menge vorgenommen habe. 

Allgemein läuft das jetzt also unter meiner inoffiziell gestarteten Challenge ‘costumize home’ (auf deutsch: mach aus dem Zuhause unser Zuhause). Längere Zeit habe ich Ideen bloss im Hinterkopf behalten und war etwas träge in der Umsetzung. Doch einiges passt irgendwie nicht mehr zu uns, gefällt einfach nicht oder ist zu Mainstream ohne persönliche Note. Grundsätzlich hat mich wohl vor allem der ganze Tilda-Kram auf den Trichter gebracht, dass ich den Landhausstil gar nicht mehr so altbacken finde – was natürlich auch an der neuen Definition liegen kann, die sich seit Ikea mit ihrem skandinavischen Touch durchgesetzt hat. Lange Rede (gar kein Sinn) – ich hätte gerne alles etwas heller und würde in Zukunft gerne Möbel im shabby chic-Look pimpen. Keine leichte Aufgabe, aber wahrscheinlich macht das den Reiz aus. Ausgeben möchte ich dafür natürlich so gut wie nichts, denn die vorhandenen Möbel sind alle noch in Ordnung und als Schüler hat man sowieso ein kleines Budget. Erste Anlaufstelle wird wohl am Sonntag ein Flohmarkt sein. Ich freu mich! 
Ich bin jedenfalls gespannt was sich da so in Zukunft in der Wohnung verändert.

PS: Es tut mir leid, dass ich bisher noch nicht auf eure lieben Kommentare geantwortet habe. Ich hole das bald nach! 

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