The Knitter

Mein erster Gang im Supermarkt führt mich regelmäßig zu den Zeitschriften und Magazinen. Heute habe ich dann was Neues entdeckt – The Knitter.
Optisch macht es schon was her und tritt einem als Hochglanzmagazin entgegen. Die Bilder sind richtig toll gemacht, sehr ästhetisch und dennoch kann man von den Modellen alles erkennen, denn zusätzlich zum großen Bild gibt es noch verschiedene Detailaufnahmen.

Nach Recherche im Internet, was ich mir da jetzt überhaupt ins Haus geholt habe, bin ich auf einige Beiträge gestoßen, die bemängelt haben, dass diese Auflage nur eine Übersetzung der, bereits letztes Jahr erschienenen, UK-The Knitter-Ausgabe vom Frühjahres ist. Stört mich jetzt weniger, da ich weder im Besitz des Magazins bin. Noch ändert sich die Mode bei Stricksachen so schnell wie bei genähten Modellen.
Aus den 13 englischen Mustern, welche von den verschiedensten Designern entworfen worden, werden bei uns leider nur 11, diese reichen von Pullover und Pullunder über Kinderbekleidung und eine Stola bis hin zur Handtasche und Decke. Und auch eine Anleitung für ein paar Socken ist dabei! *yay*

Zu jedem Modell gibt es einen netten einseitigen Text und die Strickschrift ist in großen, gut zu lesenden, Lettern ausführlich beschrieben. Bei den Kleidungsstücken wird, auf die Größe bezogen, jeder bedient, denn diese reichen von 34 – 48 bzw. S – XXL. Dies hat mich positiv überrascht, da ich das bis jetzt nur von der skandinavischen Nähzeitschrift Ottobre kannte.

Natürlich sind auch Dinge dabei, die mir nicht zusagen. Den Pullunder Gabriel für den Herrn würde ich so nicht nachstricken, denn er ist mir einfach zu schlabberig und formlos. Die Longweste vom Titelbild halte ich für das schwächste Modell.

Dafür sagen mir Cape Feuervogel

und die Stola Katharina umso mehr zu. Beide sind sowohl zum Verschenken wie auch selber behalten superschön.
Die Kuscheldecke finde ich auch richtig toll, allerdings ist sie im Muschelmuster gehäkelt, was sich mir bei dem Namen ‚The Knitter‘ nicht ganz erschließt.

Zwischendurch sind immer wieder nette Themen rund um unser liebstes Hobby zu lesen, so bekommt man beispielsweise Infos über Strickbücher und Lektüre jenseits der Nadeln, die aber trotzdem O-Ton ‚die Stricknadeln streift‘.
Spannend fand ich den 3-seitigen Bericht über Farblehre, der mir was Neues beigebracht hat und auch bei ‚Who’s Who‘ konnte ich Wissenswertes über britische Designer erfahren.
Den Lehrgang über mehrere Seiten, wie man Perlen in Gestricktes einarbeitet, fand ich sehr hilfreich. Es ist alles super beschrieben und bebildert, hierbei gibt es aber das Problem, dass die Engländern, genauso wie die Amerikaner, anders als wir stricken. Bei ihnen wird der Faden über die rechte Hand geführt und um die Nadel gewickelt, so dass diese sich kaum bewegt. Dennoch lässt sich den Beschreibungen und Anweisungen problemlos folgen.

Anders als in England erscheinen die Hefte bei uns nur vierteljährlich – Anfang August ist es dann wieder soweit. Also ich bin dabei! 

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