Handarbeit als Freundschaftsdienst

In Zeiten der Industrialisierung, wo Maschinen einen Großteil der Arbeiten übernehmen, weiß leider kaum noch einer echte Handarbeit zu schätzen. Natürlich ist es auch immer eine Kostenfrage, allerdings geht meiner Meinung nach nix über das Brot unseres Bäckers hier, dem man von der Theke via Fernseher im Big Brother-Style in der Backstube auf die Finger sehen kann, und auch auf selbstgestricke Socken lasse ich nix kommen.

Als mich eine Freundin also bat einen Neckholder an ihr Ballkleid zu nähen, habe ich nicht lange gezögert und zugesagt. Dass ich diesen Neckholder allerdings auch mit Pailletten besticken soll erfuhr ich erst später. 

Obwohl ich des öfteren über Stiche in den Finger und die zeitintensive Arbeit geflucht habe bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden, ihr gefällt es auch und einen Abend hat das Kleid inklusive Neckholder bereits überstanden. 
Bildtechnisch lässt sich das leider nicht so einfangen, da der Stoff changiert und die Pailletten reflektieren. Ich habe mein Bestes getan das so gut es geht einzufangen.

Trotzdem habe ich jetzt erstmal wieder genug von Paillettenstickerei, also schickt mir erst gar keine Anfragen!!

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3 Gedanken zu “Handarbeit als Freundschaftsdienst

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