noch mehr Karten

Auch die letzten Tage war ich wieder fleißig am Basteln und dabei raus gekommen sind die folgenden Karten.

i freakin love you (rot)

Die folgende Karte eignet sich perfekt für Gutscheine, da man zwischen den Laschen im Inneren kleine Chipkarten, Geldscheine oder auch Konzert- oder Kinotickets verschenken kann.

you can never have too much happy
you can never have too much happy 02

Kaum zu glauben (Rainbow) 01

Von meiner Leidenschaft für die Minis habe ich ja beim letzten Mal schon Andeutungen gemacht, aber jetzt lässt es sich auch ganz offiziell nicht mehr verbergen. Ich liebe die kleinen Dinger einfach und finde sie so süß, dass das Ganze inzwischen schon fast in eine Massenproduktion ausartet. liebesflagge

Die vier kleinen gehören, zusammen mit der großen Karte, zu einer Art Serie. Ich habe dafür zwar keinen Namen, aber mir gefällt einfach, dass sie zusammen eine kleine Kollektion bilden und trotz des gleichen Papiers dennoch so unterschiedlich aussehen.

Für jemand Aufmerksamen (Rainbow) 01

Awesome 01

never underestimate

kindness

Die kleine Box hat mich zwar einiges an Nerven und Hirnschmalz gekostet, meiner Meinung nach war es die Mühe aber wert. Sie macht richtig was her und auf der Rückseite hat man auch noch ein kleines Feld für Botschaften. Und das Beste – zusammengefaltet passt sie in einen normalen Briefumschlag.

Happy Birthday 01

Die zwei Kleinen entstanden eher durch Zufall, da ich auf weißem Cardstock mal ausprobieren wollte, ob ich gleichzeitig prägen und embossen kann. Das Teststückchen hat mir so gut gefallen, dass ich die zwei Minis draus gemacht habe.

Awesome (Mini)

i freakin love you

eine Frau kann nie genug Hobbies haben ;)

Jetzt hat er mich auch offiziell erwischt – der Papiervirus. Egal ob Scrapbooking oder Karten basteln, ich komme im Moment nicht davon los. Die Leidenschaft kam schleichend und fing etwa letztes Weihnachten an, als ich vom Liebsten einen Cuttlebug geschenkt bekam und mir dann im Sommer auch noch den Cricut gönnte. Im November folgte dann meine erste Bestellung bei Stampin‘ Up und ich wurde im Februar, pünktlich zur Sale-A-Bration, zur Wiederholungstäterin. Stricken, Sticken, Häkeln und Nähen sowie Lesen sind jetzt erstmal abgemeldet.
Zu Weihnachten gab es schon die ersten gebastelten Geschenke, die ich in den nächsten Tagen nachträglich mal vorstellen werde und auch der letzte Adventskalender fehlt hier auf dem Blog noch. ;)

Stolz kann ich heute auf jeden Fall schon mal die Karten der letzten Tage zeigen.

Hier die in Standartgröße:

Danke Dir vielmals 01

Komm bald wieder (rosa) 01

kindness 01

Du bist meine Sonne (Regenschirm) 01

Kaum zu glauben (türkis) 01

Einmal im Leben (rot) 01

Einmal im Leben (rosa) 01

und hier meine geliebten Minis:

Tausend Dank (Mini)

Du bist meine Sonne (Mini) 01

Ein Dankeschön (Mini)

Dankeschön (Mini)

Für alles was Du tust (Mini) 01

Für alles was Du tust (Mini) 02

Für alles was Du tust (Mini) 03

einmal gepoppt, nie mehr gestoppt

Chocolate Cake Pops2

Chocolate Cupcake Cake Pops

Zum Geburtstag des Liebsten wollte ich diesmal etwas ganz besonderes machen und Cake Pops sind da schon ein guter Anfang.

Zeitlich sind die kleinen Dinger nicht zu unterschätzen. Insgesamt habe ich sicher knapp 3 Stunden gebraucht (die Wartezeit zwischendurch nicht mit eingerechnet). Aber was tut man nicht alles für seine schlankere Hälfte?

Das Rezept gibt es bei Chefkoch. Das nächste Mal wird dann auch bei mir das mit der Deko verbessert. lol

Chocolate Cake Pops

Alle Jahre wieder…

…gibt’s im Dezember einen Adventskalender für mein großes Kind.

Die Päckchen wurden alle in liebevoller Handarbeit passgenau für den Inhalt gebastelt und auch so manches Geschenk ist selbstgemacht.
Das gute Stück ist seit heute komplett und hängt im Wohnzimmer, wo er bereits sehnsüchtig angeschmachtet wird. ;)

Adventskalender 2012

Mit der Deko habe ich mich dieses Jahr etwas zurückgehalten. Ein paar Mini-Christbaumkugeln und zwei selbstgemachte Filzanhänger reichen trotzdem für ein bisschen Weihnachtsstimmung.
Adventskalender 2012 3
Adventskalender 2012 2

Die Lichterketten haben der Liebste und ich heute aufgehängt und jetzt sind wir auf jeden Fall in Weihnachtsstimmung. In den nächsten Wochen werden wieder die weihnachtlichen DVDs rausgeholt und zusammen mit einem schönen Tee genossen.

Wie sieht es bei euch aus? Vorfreude oder Alpträume? lol

ein neues Kapitel für die Kategorie ‚Dinge, die ich nie wissen wollte‘

Was eint uns knit-aholics? Richtig, die Liebe zu unserem Hobby! Umso angeekelter war ich, als ich über unten eingefügtes Video gestolpert bin.

Nachdem der Liebste und ich nun schon seit knapp 4 Monaten auf jegliche Art von Fleisch verzichten (und weil wir das immer gefragt werden – ja, dazu gehört auch Fisch ) – wobei Verzicht es nicht trifft, denn es fehlt uns nicht -, habe ich mir über mein Hobby oder Kleidung im Allgemeinen nie Gedanken gemacht.

Pelz und Fell geht gar nicht, Leder muss nun nicht gerade sein, wobei ich das aus unerklärlichen Gründen nicht kategorisch ablehne, aber Wolle und Seide sind doch in Ordnung. Schließlich müssen dafür keine Tiere leiden oder gar sterben. Doch stimmt das wirklich?
Irgendwie packte mich dann die Neugier und ich wollte erfahren woher meine Wolle kommt.
Australische Schäfer, Lieferanten für etwa 30-40% der weltweit benötigten Wolle, züchten vor allem Merinoschafe, da diese am ergiebigsten sind; und dabei sind Merinoschafe für dieses Klima gar nicht wirklich gemacht. Noch schlimmer wird aber die Tatsache, dass die Rasse über jahrelange Zucht immer mehr Hautfalten bekam, um noch mehr Wolle zu produzieren. Diese Räume (oder besser: die offenen, feuchten Wunden) bieten das perfekte Umfeld für Fliegen, deren abgelegte Eier sich zu Maden entwickeln, die sich vom Fleisch der Schafe ernähren. Auch die Stellen unter dem Schwanz der Schafe locken, bedingt durch die Exkremente, Fliegen an, so dass die Schäfer den Lämmern vorsorglich Fleischstreifen von den Hinterbeinen schneiden und auch den Schwanz entfernen (Mulesing) um eine Vernarbung dieser Gegend zu erreichen. Brutal? Auf jeden Fall! Effektiv? Keineswegs, denn die offenen Wunden locken noch vor dem Verheilen neue Fliegen an.

Warnung: Zarte Gemüter sollten sich das Video lieber nicht anschauen!

Und mein Fazit? Tja, schwer zu sagen, denn das Stricken ist mein Hobby und es gibt keinerlei (mir bekannte) Siegel, welche die Herkunft von Wolle auszeichnen. Als Verbraucher ist man immer auf die Aussagen des Herstellers angewiesen und muss diesen vertrauen. Aber der Spaß an Merinowolle ist mir jetzt erst einmal vergangen.
Ich habe zwar noch einen ordentlichen Vorrat an Wolle, aber bei neuer werde ich besser vorerst auf rein pflanzliche ausweichen oder mich im Vorfeld ausreichend informieren.

Was sagt ihr dazu? Geschockt, gleichgültig oder war euch dieser Zustand bereits bekannt? Möchte hier keinen bekehren sondern lediglich einen Zustand zur Diskussion machen. 

the dark princess rises

Schaut an, wer da aus dem Blogloch wieder aufgetaucht ist – it’s me!

Die beste Nachricht zuerst: ich bin mit meiner Schule fertig und starte mit der Fachhochschulreife in die Ferien. *yay* 
Auf meine Zusage von der Hochschule warte ich zwar noch, aber ich versuche es dieses Mal einfach mit Optimismus (auch mangels Plan B).

Ansonsten war ich natürlich nicht untätig und habe einige Projekte im Gepäck, die so die letzten Wochen/Monate angefertigt wurde. Ich versuche mal das chronologisch aufzuarbeiten. 
Zum Muttertag habe ich meiner Mama diesen schönen Schal gestrickt (vergrößerte Ansicht erfolgt nach dem Klick auf das Bild).

Wolle: diese hier
Muster: Flowers and Snowflakes Shawl (Vogue SHAWLS TWO on the go!)

Da ich euch nun die positive Neuigkeit mitgeteilt habe, folgen jetzt die negative. In meinem Woll-Wäschekorb (der Korb, in dem die Wäsche gesammelt wird, die dann im Wollwaschgang der Maschine ihre Runden drehen darf) waren die Motten. Fast alle Socken waren angefressen und nur noch was für die Tonne. 
Bei aller Traurigkeit darüber ist mir aber auch klar geworden, dass wir selber so gut wie nie selbstgestrickte Socken tragen. Ich stricke sie gerne, mag sie dann aber nicht anziehen. Irgendwie ist das doch paradox, oder? Ist wie mit meinem ersten großen Projekt, dem Poncho, den ich bisher – sage und schreibe – 1x an hatte!
Geschenkte Wolle werde ich natürlich nicht verarbeitet weitergeben, wo wir dann auch wieder bei etwas Erfreulicherem sind. Von der Lieblingstante gab es als Dank für die jährliche, weihnachtliche Kekslieferung unter anderem auch einen Strang Lacegarn von der Wollmeise. OK, ich muss es zugeben – die Wolle ist groß-ar-tig! Bisher habe ich die frenetischen Schwärmereien der Online-Gemeinde immer als etwas zu euphorisch abgetan. Jetzt weiß ich, dass sie alle die ganze Zeit Recht hatten. Im ganzen 300g-Strang war nur 1 Knoten (in Worten: ein!!). Hier ein Bild des Schätzchens.

Passenderweise heißt das gute Stück Nobody is perfect, was ihn dadurch sowieso schon liebenswert macht. Das Faroertuch Tommorow’s Dawn ist es dann aber hoffentlich doch. Fertig abgenadelt ist es schon, ein Bild kann ich euch aber noch nicht präsentieren, da ich schlichtweg keine Möglichkeit habe es zu spannen. Wir haben wegen der Katzen in der kompletten Wohnung Laminat/Fliesen/PVC und unser Bett hat einen Wasserkern. Bisher haben mich die Blocking Mats noch nicht so angesprochen, einzig die von KnitPro gefiel mir Preis/Leistungs-mäßig. Leider versendet die amerikanische KnitPro-Seite nicht nach Deutschland und ich habe sie in keinem Online-Shop entdeckt. Habt ihr vielleicht gute Tipps/Alternativen (bitte keine Moosgummi-Spielmatten für Kinder!)?
Ach, das Beste – es sind auch noch 75 Gramm übrig, was richtig super ist, da ich das Tuch bereits aus KnitPicks-Garn gestrickt habe und dieses mir etwa 20 Reihen vor Schluss ausging. Ganz großes Kino!! Aus dem Rest möchte ich nun gerne passende Lace-Handschuhe stricken. Ein bestimmtes Muster habe ich noch nicht ins Auge gefasst, aber auch noch nicht wirklich danach gesucht.

Was habe ich sonst noch getrieben? Für ein Projekt in der Schule habe ich mich mal wieder an die NäMa gesetzt. Sie verwaist aktuell wirklich sehr, da ich mich im Arbeitszimmer nicht wohl fühle. Das ist aus zweierlei Sicht schade. Erstens zahlen wir für die Wohnung ordentlich Miete und das Zimmer macht mit Sicherheit 1/6 der Wohnung aus und zweitens verkommt es zur Abstellkammer für Bastel- und Schneiderkram, den Crosstrainer und dient dadurch nur als ‚Schlafzimmer‘ für die Katzen. Die Crux liegt jetzt darin, dass ich nun zwar Zeit habe, dafür aber kein Bafög mehr kriege. Würde es so gerne umgestalten um mich mal wieder auszutoben, aber momentan ist das irgendwie nicht drin. Vieles, was bereits drin steht, dürfte auch drin bleiben und würde ein Makeover kriegen, aber auch das kann man leider nicht ganz umsonst bewerkstelligen.

Wo war ich? Ach ja, das Schulprojekt. Dafür habe ich etwas genäht, was ich sowieso schon immer nähen wollte aber bisher keinen Grund hatte – einen Petticoat! Er ist noch schöner geworden als ich es mir vorgestellt hatte. Ich liebe ihn und möchte sofort ein Kleid im Fifties-Stil nähen um ihn auszuführen. 

Auf dem einen Bild kann man auch sehen, dass er von alleine steht. Also scheine ich alles richtig gemacht zu haben. Kann kaum noch abwarten ihn endlich auch zu tragen. Trotz der Heidenarbeit (vor allem mit den 15 Metern Schrägband und dem ganzen Raffen und Weite korrekt verteilen) bin ich mit meinem Werk versöhnt. Auf’s Projekt gab es dann jedoch nur lausige 11 Punkte – pöööh!

Das soll es dann für heute auch erstmal gewesen sein. In den nächsten Tagen gibt es dann weitere alte Neuigkeiten. 

Und wann gibt es die Rute?

Zur Adventszeit gehört ein anständiger Adventskalender. Bisher legte der Liebste da für sich keinen Wert drauf, aber da er dieses Jahr Ende November auf einem Lehrgang war packte ich die Chance beim Schopf und bastelte aus Tannenzweigen, Golddraht und Bambusstangen (als Verstärkung auf der Rückwand) ein Basis-Gesteck.

Dies war eine richtig nadelige Angelegenheit, ein Glück hatte ich in weiser Voraussicht schon Zeitungen auf der Hälfte des Wohnzimmerbodens verteilt.
Als nächstes wurden mit dem restlichen Draht und Satinbändern kleine Christbaumkugeln, Zuckerstangen, Tannenzapfen und natürlich die Geschenke angebracht. Für die Geschenkverpackungen war mir ebenfalls keine Arbeit und Mühe zu viel, so dass ich  die kleinen Pappkartons alle aus Scrapbookpapier selbstgebastelt habe. Ich war wirklich stolz wie Bolle auf mein Werk und ein Streit hätte mich fast dazu gebracht in der Mitte des Prozesses alles hinzuschmeißen. 


(bevor die Päckchen angebracht wurden)